Jacques de Molay – Großmeister des Templerorden

Am 18. März 1314 wurde der letzte Großmeister des Templerordens, Jacques de Molay, zusammen mit Geoffroy de Charnay in Paris auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Man hatte Jacques de Molay zunächst zu lebenslanger Kerkerhaft verurteilt. Da er nochmals widerrufen und erneut alle Beschuldigungen gegen den Orden zurückgewiesen hatte, wurde er als „relapsus“ (rückfälliger Ketzer) nach damals geltendem Recht verbrannt.

Doch zahlreiche Templer lebten weiter – und viele konnten die Machenschaften der Mächtigen nicht auf sich beruhen lassen. Sie trafen sich, organisierten sich zusehends und gründeten am 13. September 1314 in Prag unseren Orden der Sonnentempler.

Um nie wieder von Regenten weltlicher oder religiöser Art angegriffen werden zu können, wurden wir zu einem Geheimbund, der auf die verborgenen Schätze des Templerordens zurückgriff und von daher rasch im Untergrund gedeihen konnte. Um weltweit agieren zu können, schworen wir den Göttern ab und breiteten uns damit nach und nach in alle Kulturräume aus.